
DER OBDACHLOSE
Er ist nicht wie die anderen.
Seine Hosentaschen,
immer leer,
mit Steinen füllt ihr sie,
greift trotzdem niemanden an,
und wehrt sich auch nicht mit ihnen.
Mit diesen Steinen umrandet er die Blumen,
mit seinen krustigen Händen
er hat sie in einer Ecke eingesetzt,
am Rand der Straße,
am Rand der Stadtbrücke,
unter der er sich schützt
wenn es regnet
oder ein Schneesturm weht.
Wo er die Pflanzen nimmt,
auch den Willen,
auch wo er die Nacht verbringt,
Nein, weiß ich nicht,
sehe ich nur seine Hilfsbereitschaft
ohne Worte,
immer fürsorglich,
dass die Seele und die Augen uns freuen
mich und dich.
Er ist nicht wie die anderen.
Seine Hosentaschen,
immer leer,
mit Steinen füllt ihr sie,
greift trotzdem niemanden an,
und wehrt sich auch nicht mit ihnen.
Mit diesen Steinen umrandet er die Blumen,
mit seinen krustigen Händen
er hat sie in einer Ecke eingesetzt,
am Rand der Straße,
am Rand der Stadtbrücke,
unter der er sich schützt
wenn es regnet
oder ein Schneesturm weht.
Wo er die Pflanzen nimmt,
auch den Willen,
auch wo er die Nacht verbringt,
Nein, weiß ich nicht,
sehe ich nur seine Hilfsbereitschaft
ohne Worte,
immer fürsorglich,
dass die Seele und die Augen uns freuen
mich und dich.
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Von Anthologie ILLYRICUM
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